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Donnerstag, 15. Mai 2003; 19.00 Uhr; EMA-Aula
LUDWIG VAN BEETHOVENPorträtkonzert in Bild, Wort und Ton
B.´s „Ode an die Freude“ bearbeitet für Holzbläser Stichwörter: Die 9. als Weltkulturerbe – Beethovenstadt Bonn – in Bonn auf den Spuren Beethovens – B. als Markenartikel – B.´s Vermarktung – CD-Covers (?) B.-„Feature“ mit Bild und Ton, ca. 5´
2. Beethovens Kindheit in Bonn Unter welchen Bedingungen reift B. in Bonn zum großen Komponisten und selbstbewussten Künstler heran?
Musikerfamilie – unter der Fuchtel des Vaters – Rückhalt durch Freunde – Bonn als Ort der Aufklärung – frühe Verantwortung für die Familie – hohes musikal. Niveau der kurfürstl. Residenz – Verbindungen nach Wien – Liebe zum Rheinland (?) und zur Natur Lied „Wie herrlich leuchtet mir die Natur“ (Goethe)
Wie gelingt es B., sich in Wien als freischaffender, hoch geachteter Künstler durchzusetzen?
Stipendium und Verbindungen des Bonner Hofes – B. als „Starpianist“ und Improvisator – Lehrer Haydn als Empfehlung – adlige Förderer und Mäzene – B. verfolgt konsequent seinen Weg – B.´s neuer Stil Sonate für Klavier c-moll, op. 13; 1. Satz (Pathetique)
Vom Einfall zur endgültigen Gestalt – Komponieren als Entwicklungsprozess
Manuskripte B.´s – Streit mit einem Kopisten – die Suche nach der endgültigen Form – die günstige Quellenlage im Falle Beethovens (Briefe, Skizzenbücher, Konversationshefte etc.) – simultanes Arbeiten an gegensätzlichen Werken – Gattungen – Demonstration: Sebastian C.: Sonate für Violine und Klavier F-dur op. 24 (Frühlingssonate), Skizzen, Themen, 4. Satz
Die Auswirkung der Taubheit auf den Musiker und Menschen B.; Augenzeugenberichte - die Hörrohre - die Überwindung dieser existentiellen Krise durch sein hohes Ethos und Sendungsbewusstsein – die Botschaft der 5., Symphonie: Überwindung Als Dokument: Das Heiligenstädter Testament (Auszug)
Begegnung mit Goethe in Teplitz 1811 – einseitige Verehrung – Briefe Goethes u. B.´s – „Hirnbesitzer“ u. andere Andekdoten offenes Singen : „Bester Herr Graf, Sie sind ein Schaf!“
„Ich liebe dich, so wie du mich“ B.war immer wieder unsterblich verliebt – Bildnisse einiger Adligen, die er geliebt hat – sein Junggesellenleben mit wechselnden Wohnungen und Haushälterinnen – „Nur, wer die Sehnsucht kennt“ (Goethe)
Kanon „Signor Abbate“ Auszüge aus Briefen – Umgang mit Freunden – was ist musikalischer Humor? – Doppeldeutigkeit von „Muss es sein?“ – sein Freund Mälzel – B.´s Krankheiten Kanon „Ta ta ta ta, ..mein lieber Mälzel“Symphonie Nr. 8 F-dur op. 93, 2. Satz Allegretto scherzando (bearb. für Klavier 4-händig)
Wiener Kongress – Erfolg mit „Wellingtons Sieg“ – Lebensrente durch befreundete Fürsten – Missa Solemnis und 9. Symphonie – das Leichenbegängnis - Grillparzers Grabrede – Rückblick zum jungen Beethoven, der in Wien als Pianist seine Karriere startete Auszug aus B.´s 9. Symphonie
Ausführende: Johannes Grote, Fabian Müller, Kevin Anderwaldt, Toni Schüller, Peter Henn: Klavier Sebastian Casleanu, Violine Johannes Lamotke, Horn; Bernice Ehrlich und Mareike Müller, Gesang Holzbläser-Ensemble des EMA, Leitung: Regine Held Chor der Kl. 6, Leitung: Peter Henn Musikpraktischer GK 12, Musischer Diff-Kurs Kl. 10; Bildpräsentation u. Technik: Gabi Fritzsche; Leitung und Planung: Peter Henn
Der Eintritt ist frei. Nach dem Konzert bitten wir um eine großzügige Spende für die Konzertreise nach Paris vom 19. bis 22. Juni. Das Porträtkonzert wird am 21. Juni wiederholt im Goethe-Institut im Rahmen der „Fete de la Musique“, Paris. |
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(2) Sonntag, 18. Mai 2003, 18.00 Uhr; EMA-Aula Eintritt: 10,- EUR; für Schüler erm. 5,- EUR
Beethoven:
Chor-Orchesterkonzert
Ouvertüre zu Goethes Schauspiel Egmont, op. 84
(1810) 2. Klavierkonzert B-dur, op. 19 (1790 - 95) Messe C-dur, op. 86 (1807)
Mitwirkende: Fabian Müller (Kl. 6b), Klavier Judith Decker, Sopran; Irmtraut Griebler, Alt Thomas Klose, Tenor; Eric Sohn, Bass Orchester und Chor des EMA Einstudierung : Toni Schüller (Chor); (Bläser) Leitung: Peter Henn
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