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Pfeile an den Rollbalken auf der rechten Seite) arbeiten.
Das Anklicken der blau hervorgehobenen Wörter verweist in der Regel zu den einzelnen
Abschnitten dieser Einführung. Klickt man auf "Inhalt", so erscheint wieder die
Auswahlliste der einzelnen Themen (s.u.).
Internet ist ein weltweites Computernetzwerk, das grundsätzlich für alle
Computernutzerinnen offen steht.
Der Name Internet stammt vom englischen Ausdruck "Interconnected Networks"
("verbundene Netze"). Die großen Knotenpunkte dieses Netzwerkes sind meist
Hochleistungscomputer (server) von Universitäten und Forschungseinrichtungen, die über
Datenkabel miteinander verbunden sind. Sie erlauben sehr große
Übertragungsgeschwindigkeiten. Zunehmend kommen auch Netzknoten kleinerer Unternehmen
dazu, die meist per Telefonleitung an das Netz angeschlossen sind.
Das Internet hat keine festgefügte Struktur, sondern ist "chaotisch" aufgebaut. Lediglich die Vergabe von Namen bzw. Adressen und die Festlegung der Sprache, in der die Computer miteinander kommunizieren, wird zentral geregelt.
Die Aufgaben, die per Internet erledigt werden, sind so vielfältig wie die Benutzer/innen:
Man außer dem Computer eine ISDN-Karte, ein DSL-Modem oder ein Modem, entsprechende Software und
einen Anbieter (Provider), der einem die Dienste zugänglich macht.
Das Modem verwandelt Computer-Informationen in Töne, die im Telefonnetz
übertragen werden können, bzw. übersetzt diese wieder zurück.
Vom Provider erhält man eine Email-Adresse (s.u.) und den Zugang zum
weltweiten Internet sowie in der Regel die nötige Software, z.B. ein Programm um diese
und andere Seiten des WWW darzustellen ("Browser", meist den Internet
Explorer oder Mozilla). Dafür bezahlt man dem Provider meist monatliche Gebühren. Darüberhinaus
werden noch die normalen Telefongebühren der Telekom fällig.
Informationsdienste, Email, Telnet und FTP sind über das Internet zugänglich.
Das WWW ("World-Wide-Web" / "3W") bietet den bequemen
Zugriff auf Informationen, die weltweit auf den verschiedenen Netzrechnern
gespeichert sind. Die Inhalte können mit "Hyperlinks" verbunden sein, d.h. es
werden nicht nur Verweise auf andere Quellen angegeben - wie im Nachschlagewerk
-, sondern sie lassen sich durch Anklicken markierter Bereiche direkt aufrufen.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, direkt zu bestimmten Informationen zu
springen, sofern einem die Adresse bekannt ist.
Suchprogramme, www.google.de und andere, helfen
Informationen in diesem ansonsten unstrukturierten Netz zu finden.
Das File Transfer Protocol (FTP) ermöglicht es direkt auf die Datenbestände anderer Rechner zuzugreifen und Dateien, d.h. zumeist Programme, von Internet-Servern zu laden ("Download"). Da natürlich nicht jede/r einfach vollen Zugriff auf alle Dateien und Verzeichnisse eines Servers haben soll, ist der Zugang erst nach Angabe eines Kennwortes ("Password") möglich. Grundsätzlich erreicht man die öffentlichen Bereiche - die Verzeichnisse heißen dann oft \PUB - mit dem Password "anonymus", das man bei der Einwahl ("Login") angeben muss. Moderne FTP-Programme sind ähnlich aufgebaut wie der Norton Commander mit zwei Fenstern, so daß man sowohl sein eigenes, als auch das Verzeichnis des angewählten Computers nebeneinander vorliegen hat. Mit FTP lädt eine Schule auch ihre Homepage auf den Rechner des Providers.
Unter Electronic Mail - "Email" - (Engl. für Elektronischer
Brief) versteht man die Übermittlung von Mitteilungen mittels PC über Datennetze. Um
solche Mitteilungen empfangen zu können, braucht man eine "Mailbox" (s.u), in
die die Teilnehmerinnen ihre elektronischen Briefe ablegen können. Die Adresse solch
einer Internet-Mailbox sieht grundsätzlich so aus:
adam@schulname.stadt.land.schule.de, z.B.: eva@ema.bn.nw.schule.de
Diese Adresse gilt nur für Email und kann nicht im WWW angegeben werden ! Man braucht
also auch ein entsprechendes Mailprogramm, z.B. EUDORA. Netscape hat aber auch ein eigenes
Mailprogramm integriert. Der Internet Explorer hat Outlook (die Voreinstellungen
müssen verändert werden. Virenmacher greifen speziell Outlook an!
Keine Anlage sollte automatisch geöffnet werden. Eine Winword-doc-Datei ist
eine ausführbare Datei. Bitte senden Sie möglichst
reine Text-emails!
Innerhalb von Sekunden haben Emails ihre Adressatinnen in den USA, Neuseeland oder
Meindorf erreicht.
Um im unstrukturierten WWW Informationen zu finden, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Einerseits das "Surfen" andrerseits die verschiedenen Suchprogramme unterschiedlicher Anbieter.
Beim Surfen braucht man eine "Einstiegsadresse", d.h. die
WWW-Adresse einer Homepage, die viele Verbindungen ("Links") zu anderen
interessanten Seiten liefert, beispielsweise die Homepages der EMA Bonn oder der
britischen Royal family. Die meisten Firmen haben die Struktur www.firma.de oder
www.firma.com
Wohin die Reise geht zeigen die Browser in einer Statuszeile. Fährt man mit der Maus auf
ein Wort, das eine Verbindung zu einer anderen Seite herstellt ("anchor"), so
wird dort die WWW-Adresse angegeben. Daraus kann man dann zumindest das Land erschließen
- ....xxx.de/... ist Deutschland, s.u. - und manchmal auch die Universität oder
Organisation erkennen - ist doch klar, dass "psu.edu" die Penn State University
ist, oder ?!
Die zweite Möglichkeit bietet die Anwahl eines Suchprogrammes, mit dessen Hilfe man nach beliebigen Stichwörtern im Netz suchen kann. Zwei Begriffe sollten mit Anführungszeichen eingegeben werden. "Bill Clinton", denn Bill Clinton verstehen die Suchprogramme als --oder--Abfrage. Tipp: www.google.com
Die Eingabe der vollständigen Adresse an der entsprechenden Stelle im
Browser, z.B. Netscape, d.h. unter LOCATION wird beispielsweise
"http://www.emabonn.de" (ohne Anführungszeichen !) eingegeben, um zur
EMA-Homepage zu kommen - die Eingabe muss natürlich mit der Return-Taste abgeschlossen
werden.
Die "halbe" Möglichkeit ergibt sich, wenn man die Browser-Option
"Bookmarks" (Lesezeichen) nutzt. Damit lässt sich nämlich jeweils die aktuelle
Seite in ein individuelles Adressbuch eintragen (-> Bookmarks -> Add
Bookmark/Lesezeichen/Füge Lesezeichen hinzu) und
durch einfaches Anklicken aus dieser Liste später wieder erreichen. Im
Microsoft Internet Explorer heissen die Lesezeichen Favoriten.
Das ist eine WWW-Adresse! Adresse ? Na ja, Straße und Postleitzahl
sind da ja nicht gerade enthalten, dennoch kann jede Seite im WWW eindeutig zugeordnet
werden und andererseits kann man auch aus den Angaben (manchmal) ein paar Schlüsse
ziehen.
Also, ganz von vorn:
Hier einige in Deutsch bedienbare "Search-engines", die aufgefundenen Stellen werden mit Hyperlinks angezeigt, sodass man direkt dorthin "klicken" kann.
1.3.1999/18.2.2004 F. Josef Stauf